"Bilderflut" - heute ein gängiger Begriff, meist negativ konnotiert. Malerei erschöpft sich nicht in der bloßen Herstellung von "Bildern" - was immer damit gemeint sein mag.
Ein Gemälde entsteht durch die innige Koordination von Körper (Hand) und intellektuellen, ästhetischen Entscheidungsprozessen, geformt durch die historisch-soziale Situation. Das Ergebnis des Malaktes ist eine Manifestation: Etwas wurde dingfest, sichtbar und handgreiflich gemacht, was vorher nicht sichtbar war. (manifestare)

Im Atelier, Foto 2016